Klarmachen zum Ändern!

Rats-TV eine Erfolgsgeschichte!

Jahrelang blockiert, verschoben und zerredet, so lief es bis zur ersten Ratssitzung der laufenden Legislaturperiode. Mit einem Antrag unseres Stadtverordneten Lars Wind machten wir den Weg für das Streamen von Ratssitzungen frei und es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass dieses Projekt ein voller Erfolg wird! Viele Bürgerinnen und Bürger schauen sich die Aufzeichnungen an und sind von der Bild und Tonqualität beeindruckt. Durch unseren Änderungsantrag im Haupt- und Personalausschuss bleiben die Aufzeichnungen sogar noch eine Woche nach Veröffentlichung der Niederschrift auf der Internetseite der Stadt Herne verfügbar.

Die hohe Anzahl der Abrufe spiegeln das Interesse der Herner Bürgerinnen und Bürger wider. Bei der ersten Ratssitzung schauten 223 Menschen live zu und bei der zweiten Ratssitzung immerhin 165 Menschen. Ein toller Erfolg!

Die Zahlen wurden am 31.10 in einem Presseartikel der WAZ veröffentlicht. Da kann man sich auch die Frage stellen, warum gerade dann oder warum erst dann? Die Antwort ist leider relativ einfach. Die Stadt Herne hat bis dahin, trotz einiger Nachfragen der Presse die Abrufzahlen nicht herausgegeben. Transparent ist das sicher nicht und auch nicht wirklich förderlich für dieses tolle Projekt!

Zur Verteidigung der Stadt Herne könnte man vielleicht sagen, dass die Entscheidung über die Veröffentlichung der Zahlen der Arbeitskreis Rats-TV zusteht. Diese Entscheidung wurde am 26.10 auf unseren Vorschlag hin getroffen. Nach einer ewig langen Diskussionsrunde, stimmte man am Ende doch dieser transparenten und vernünftigen Maßnahme zu.

Auch bei anderen guten Ideen treten leider immer wieder die selben Parteien auf die Bremse. Wir setzen uns im Arbeitskreis unter anderem für ein umfassendes Online Archiv der Streamings ein. Dies hätte viele Vorteile und man könnte sich auch die vergangenen Aufzeichnungen zu jeder Zeit anschauen. Leider wird dies noch immer blockiert. Als Begründung fügt man an, dass man die Videos ja bearbeiten könnte und so Missbrauch an den Bildern entstehen könnte. Dies ist natürlich völliger Unsinn da es mittlerweile Programme gibt, die direkt den Livestream mitschneiden können.

Besonders dreist wird es dann aber, wenn man erst den Vorschlag eines Online Archivs ablehnt und danach selber Aufnahmen aus der Sitzung in den sozialen Medien hochlädt. Ein völliger Widerspruch den keiner verstehen kann!

Wir hoffen, dass sowas in Zukunft nicht mehr vorkommt und werden weiter konstruktiv und mit guten Ideen im Arbeitskreis mitarbeiten.


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