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Herner PIRATEN begrüßen geplante Sicherheitskonferenz der Stadt – Belebung der Kampagne Herne mit Respekt gefordert

Die Herner PIRATEN sind schockiert über das Ausmaß der Zerstörungen nach dem Einbruch am Otto-Hahn Gymnasium. Unbekannte brachen ins Gebäude ein und verwüsteten dort mehrere Räume. Fotos aus der Presse dokumentierten die blanke Zerstörungswut, die von den Tätern ausgingen. 

Die Verwaltung rechnet mit einem Schadensvolumen im sechstelligen Bereich. Die Schülerinnen und Schüler werden wohl noch längere Zeit mit den Folgen zu kämpfen haben, da der ausgelöste Wasserschaden die Reparaturen beinträchtigt. 

Als Herner PIRATEN verurteilen wir diesen Angriff scharf. Er richtet sich offensichtlich gegen alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, denn Schulgebäude sind öffentliches Eigentum. Außerdem ist es ein Schlag ins Gesicht für das Sicherheitsgefühl der Schülerinnen und Schüler. Diese sollen mit einem guten Gefühl in die Schule gehen können.

Die von der Stadt eingeleiteten Maßnahmen begrüßen wir daher ausdrücklich. Auch die geplante Sicherheitskonferenz im August kann einen guten Beitrag dazu leisten, das Thema in die richtige Richtung zu lenken. Ein Vorfall in dieser Art darf sich nicht noch einmal ereignen.

Für uns steht aber auch fest, dass die Installation von Überwachungskameras, die den öffentlichen Raum überwachen, das Problem nicht lösen kann. Wenn eine Überwachung der Schule selbst eingerichtet werden muss, dann darf diese nur so betrieben werden, dass die Persönlichkeitsrechte der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen und Lehrer und aller Personen, in der Schule gewährleistet wird. Die Belange des Datenschutzes müssen sichergestellt werden. 

Leider häufen sich die Schäden durch Vandalismus in unserer Stadt in letzter Zeit deutlich. Unbekannte brechen auch in Sporthallen ein oder fällen gespendete Bäume von Bürgerinnen und Bürgern. Diese Taten sind ebensfall nicht länger tolerierbar und müssen aufgedeckt und bestraft werden. Sie schaden dem Ansehen unserer Stadt und ärgern die Bürgerinnen und Bürger.

Wir fodern daher den Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda auf die Kampagne „Herne mit Respekt“ wiederzubeleben. Diese kann dazu beitragen, dass das Bewusstsein für dieses Thema wieder stärker in den Mittelpunkt rückt. 

Bereits in der Ratssitzung am 15.02.2022 formulierten wir einen umfangreichen Fragenkatalog zu diesem Thema.

Dabei räumte die Stadt ein, dass die Pandemie eine erfolgreiche Fortsetzung der Kampagne deutlich erschwert habe. Dies machte sich auch bei der Anzahl der neuen Unterstützer bemerkbar. Im Jahr 2021 kamen leider nur sieben neue Vereine bzw. Institutionen hinzu. Diese zeigt offensichtlich, dass das Thema in der Öffentlichkeit nicht mehr präsent ist. 

Nach den jüngsten Ereignissen muss die Politik nun handeln und dieses Thema wieder ganz oben auf der Agenda positionieren. 


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